Aufs Hohe-Loog-Haus und zum Hambacher Schloss

Diese Wanderung beginnt am Bahnhof von Neustadt an der Weinstraße und führt uns auf’s Hohe-Loog-Haus, einen Aussichtspunkt erster Güte! Neustadt ist von Karlsruhe etwas weiter weg, jedoch mit dem Regionalexpress sehr gut angebunden, dass man auch nur ca. 45 Minuten bis dorthin braucht.

Wir verlassen den Neustädter Bahnhof und halten uns links, überqueren den Bahnhofsplatz und laufen an der Post vorbei. Wir biegen nach links in die Schillerstraße ein und überqueren auf der Straßenbrücke die Bahngleise. Auf der anderen Seite biegen wir halbrechts in die Straße Alter Viehberg ein, die uns steil nach oben führt, bis wir nach rechts abbiegen in die  Waldstraße. Unsere Markierung ist hier der rote Punkt und führt uns direkt auf den Wald zu, am Ende des Wohngebiets erst halb rechts ansteigend, bald aber nach links in den Wald. Sandsteinblock mit Aufschrift "O Pfälzerland, wie schön bist du!" und WeinornamentenWir steigen in mehreren Kehren den Berg hinauf, oben finden wir einen netten Aussichtspunkt („O Pfälzerland, wie schön bist du!“ – Conrad-Freytag-Blick). Bald kommen wir zum Freytag-Mausoleum, biegen dort mit dem roten Punkt nach rechts ab und immer an der Mauer entlang wieder nach links. Bald zeigt ein Pfad nach rechts in den Wald hinein, dem wir folgen und durch den Edelkastanienwald („Keschde„) gemächlich aufsteigen. Wir überqueren nochmals einen asphaltierten Waldweg, laufen dann aber wieder auf schmalen Pfaden weiter bergauf bis zur Wanderhütte Speierheld. Hohe Loog, Wanderhütte Speierheld, Wanderer richtet seinen RucksackDies ist ein schöner Platz für eine Pause im Freien, auch mit Ausblick und Tisch und Bank. Wer noch frisch ist, läuft aber weiter bis zum Hohe-Loog-Haus. Unser Weg dorthin steigt erst noch an, auf steinigem Weg durch den Mischwald, dann durch Heidelbeerunterholz über eine Ebene, bis wir kurz vor dem Ziel erneut ansteigen müssen.

Hohe-Loog-Haus

Der Gipfel der Hohe Loog liegt auf 619m, kurz darunter das Hohe-Loog-Haus, das der Pfälzer-Wald-Verein bewirtschaftet. Wie wäre es jetzt mit einer kleinen Pause? Je nach Wetter kann man drinnen oder draußen (Aussicht!) sitzen und sich die typischen Pfälzer Schmankerln schmecken lassen. Hier habe ich auch zum ersten Mal das Pfälzer Hüttenquartett entdeckt, das hier verkauft wird.

Nach der Pause wandern wir wieder abwärts, bleiben vorerst unserer Markierung treu und gelangen an den Parkplatz. Wer noch weiter laufen möchte, steigt nun nochmal nach oben auf den Kalmit (und die nächste Hütte, das Kalmithaus), wir entschließen uns jedoch kurz bevor wir die Kalmitstraße erreichen, auf der Markierung blauer Punkt nach links abwärts ins Klausental zu wandern. Wir folgen dem Talverlauf und verlieren dabei gut 250 Höhenmeter. Schließlich treffen wir auf den Pfälzer Keschdeweg mit der Kastanie in der Markierung. Markierung Keschdeweg - die Kastanie Wir folgen diesem Weg nach links bergauf, auch wenn wir uns dadurch um den Besuch der Klausentalhütte bringen (Alternative: 500m weiter talabwärts laufen).

Hambacher Schloss

Der Keschdeweg führt uns nun durch den Wald, leicht ansteigend, am Zeter Berghaus vorbei  bis zum Hambacher Schloss. Hier lohnt es sich auf jeden Fall, das Schloss und die Ausstellung anzusehen, daneben lockt natürlich wieder die Gastronomie (z.B. das Restaurant auf dem Schloss oder die Burgschänke Hotel Rittersberg am Fuße des Schlosses). Wir orientieren uns nun für den Rückweg nach Neustadt an der Markierung roter Balken, der uns auf schmalem Steig leicht abfallend wieder dorthin bringt, wo wir vor wenigen Stunden aufgestiegen sind zur Hohe Loog, d.h. wir treffen auf die Markierung roter Punkt und folgen dieser bis zum Neustädter Bahnhof. Verbindung nach Karlsruhe hat man stündlich.

Landkarte:


5 Gedanken zu „Aufs Hohe-Loog-Haus und zum Hambacher Schloss

  1. Vielen Dank für das Lob!
    Was die Strecke angeht: da muss ich wohl nochmal den GPS-Track raussuchen – mehr als 15km sollten das nicht gewesen sein.

  2. Pingback: Zweitageswanderung von Neustadt nach Wilgartswiesen - ÖPNV-Wandern

  3. So, gerade nochmal nachgemessen: es sind dann doch ca. 17km. Es gibt einige Möglichkeiten der Einkehr, also genügend Zeit einplanen. Und nicht zu vergessen: wir steigen von knapp 150m über dem Meer auf über 600m auf!
    Die Wanderstrecke kann man hier nachsehen (im Nachhinein gezeichnet, nicht der Original-Track): http://gmap-pedometer.com?r=5672677

    • Gerade habe ich für diese Wanderung den Track bei gpsies hinterlegt (siehe oben oder hier: GPSies - Aufs Hohe-Loog-Haus und zum Hambacher Schloss). Da hat man gleich das Höhenprofil und kann auch abschätzen, wann man welchen Punkt erreicht: das Hohe-Loog-Haus nach ca. 5,5 km, das Zeter Berghaus nach ca. 10 km, das Hambacher Schloss nach ca. 11,5 km.

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