Kraichgauwanderung von Gochsheim nach Heidelsheim

Diese Wanderung durch den Kraichgau beginnt in Gochsheim, führt durch die auf einer Anhöhe gelegene Altstadt mit dem Schloss, um dann Richtung Westen durch hügeliges Land, die ICE-Trasse querend und dann durch den Wald in Heidelsheim zu enden.

Fußpfad, links der Kraichbach, rechts am Baum das Wanderzeichen des E1, weißes Andreaskreuz auf schwarzem Grund.

Fußweg am Kraichbach – unterwegs auf dem Europäischen Fernwanderweg E1

Der Gochsheimer Bahnhof ist gut erreichbar mit der S32 im Stundentakt am Wochenende, unter der Woche sogar 20minütig von Karlsruhe aus (ca. 50min vom Hauptbahnhof). Wir verlassen den Bahnhaltepunkt nach rechts auf die Landstraße, folgen dieser südlich zum nächsten Abzweig und laufen rechts auf die Mühle am Kraichbach zu. Wir überqueren den Bach und folgen gleich dahinter dem Pfad, der die Straße nach links verlässt. Die Markierung ist ab hier das weiße Andreaskreuz auf schwarzem Grund (siehe Abbildung) des Europäischen Fernwanderwegs E1, gleichzeitig hier der HW11 des Odenwaldklubs. Hinter den Häusern von Gochsheim entlang führt dieser Pfad an der Volksbank vorbei und überquert die Wilhelmstraße.

Gochsheim und Graf-Ebersheim-Schloss

Wir laufen geradeaus weiter in die Gartenstraße hinein, spazieren an Gärten entlang und steigen endlich auf den Bergrücken, auf dem Gochsheim erbaut ist. Die Markierung des E1 führt uns durch den Ort am Zuckerbäckermuseum vorbei, nach rechts auf der Hauptstraße weiter, hinter der St.-Martin-Kirche nach links. Hier bietet sich ein Abstecher zum Graf-Eberstein-Schloss an, das wir in Sichtweite passieren. Der E1 leitet uns  zwischen den Häusern durch über eine malerische Treppe wieder herab ins Tal, von wo aus wir einen tollen Blick zurück aufs Schloss haben. Graf-Eberstein-Schloss in GochsheimUnten biegen wir der Vorstadtstraße folgend nach rechts ab, bei nächster Gelegenheit geht es aber wieder nach rechts aufwärts. Ab hier wandern wir nun auf dem Hauptwanderweg HW50 des Odenwaldklubs, der von Bruchsal nach Sulzfeld führt (Sickingenweg). Markierung sind zwei senkrechte Balken auf Wegweiser von HW11 auf HW50olivfarbenem Grund. Wir wandern auf einem asphaltierten Hohlweg, oben angekommen biegen wir scharf links ab und laufen durch ein Gochsheimer Wohngebiet. Bald biegt der HW50 schräg rechts ab, zwischen den Grundstücken durch, führt abwärts, über die Riegelgartenstraße und biegt nach links in die Seestraße ab. Bevor die Wohnbebauung wieder dichter wird, weist uns die Markierung nach rechts auf den Feldweg. Der steigt etwas bergan durch einen Hohlweg, biegt dann halb rechts ab, um wieder leicht abwärts zu führen.

Hügel und Hohlwege zwischen Gochsheim und Oberacker

Wir erreichen das Naturschutzgebiet Tongrube Gochsheim, ein kleiner See, der mit Bänken Tongrube Gochsheimzum Verweilen einlädt. Unsere Markierung weist uns nach links, am See entlang, dahinter nach rechts und wieder hügelaufwärts, mal durch den Hohlweg, mal übers freie Feld. WIr kommen an einen Abzweig, an dem uns der HW50 nach links leitet. Nach ca. 100m biegen wir nach rechts ab (hier fehlt eine Markierung, aber die Landkarte ist eindeutig, siehe auch unten den Wander-Track bei GPSies) und wir laufen wieder den Hügel bergauf, überqueren eine Fahrstraße bis wir wieder an einem Abzweig nach links abbiegen. Hier finden wir auch die Markierung wieder. Auf asphaltiertem Feldweg laufen wir leicht bergab auf Oberacker zu, vorbei am ersten Bauernhof, dann rechts am Ort vorbei. Wir überqueren die Kreisstraße und laufen einige hundert Meter durch das Wohngebiet (auf die Markierung achten: erst rechts, dann links) und sind dann schon wieder auf freiem Feld mit Blick ins Kraichtal. Der Weg führt uns abwärts über einen Bach – linkerhand können wir die ICE-Schnellfahrstrecke sehen und hören –  und gleich gegenüber wieder bergauf, unter  Hochspannungsleitungen durch und in den Wald hinein. Der Weg läuft erst eben und steigt dann zum höchsten Punkt der Wanderung an. Hier unterquert die ICE-Trasse in einem Tunnel unseren Wanderweg. In einem Bogen verliert der geschotterte Waldweg wieder an Höhe, um dann in eine Kreuzung zu münden. Ein kleiner Teich mit Schilf, Fröschen und Molchen macht eine schöne Atmosphäre für eine Pause auf der nahen Bank.

Spielplatz, Odenwaldklubhaus, Heidelsheim

Hier verlassen wir den HW50 und folgen bis zum Ziel Heidelsheim der Markierung blaues Kraichgauer Weinpfad bei HeidelsheimW des Weinpfad Kraichgau (HW9, von Wiesloch nach Weingarten). Ohne größere Steigungen wandern wir durch lichten Buchenwald und gelangen bald an einen großen Spielplatz mit Parkplatz und können schon den nahen Waldrand erahnen. Hier halten wir uns, dem blauen W folgend, rechts und kommen am Wegweiser zum Haus des Odenwaldklubs vorbei. Der Weg führt abwärts durch KIefernwald. Bald erreichen wir die Heidelsheimer Hütte des Odenwaldklubs, die gelegentlich Sonntags geöffnet hat – als wir dort waren jedoch geschlossen war. Wir laufen am Wanderheim vorbei, biegen nach einem Gartengrundstück auf einen schmalen Weg nach rechts ab – immer der Markierung folgend. Die Wanderung führt nun übers freie Feld auf Heideslheim zu. Rechts sehen wir die Weinberge sich bis zum Waldrand erstrecken. IMG_2018Bald gelangen wir in den Ort, in dem uns der Weinpfad durch den Lorenzrain, über den Römerplatz, nach links in die Kastellstraße und rechts auf die Gochsheimer Straße zum Bahnhof lenkt. Vom Heidelsheimer Bahnhaltepunkt fährt die S-Bahn auf den Gleisen der Baden-Württembergischen Westbahn zurück nach Karlsruhe über Bruchsal (ca. 35min mit S9 und S32) oder Bretten (ca. 50min mit S9 und S4).

Landkarte:

Strecke:

 

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